29. Dez.
Unser Track an diesem Tag:
- Quebrada de la Vaca
- Die Wüstenregion Tanaca
- Cementario Chauchilla
Das waren zu viele Eindrücke für eine Blogseite, daher erstmal Teil 1:
Quebrada de la Vaca – besser bekannt als Puerto Inka – der Fischerhafen der Inkas an der Südküste Perus
Etwa 10 km westlich der Gemeinde Chala befindet sich eine von Felsen eingesäumte Bucht mit reger Vergangenheit. Das sogenannte Puerto Inca (Hafen der Inkas) war einst die Adresse für fangfrischen Fisch, der dann mit Maultieren oder auch durch die schnellen Chasquis (Stafettenläufer) über eine Inka-Straße zur Hauptstadt Cusco gebracht wurde. Ob der Fisch dann wirklich noch so fangfrisch war ist aufgrund der einigen hundert Kilometer Distanz doch recht fraglich.
Von dem einst geschäftigen Hafen sind nur noch mehr oder weniger zerfallene Steinbauten und Höhlenkonstruktionen, die sogenannte Quebrada de la Vaca, übrig geblieben. Das Hotel Puerto Inca ist das einzige neuzeitliche Gebäude in dieser Bucht und bietet den Besuchern Kost und Logis.

Eintrittsgeld zur Besichtigung der archäologischen Stätte Quebrada de la Vaca wird nicht verlangt, von wem auch, finden doch offensichtlich nur wenige Besucher_innen den Weg dorthin. Man kann fast schon sagen zum Glück. Den die fast völlig frei zugängliche und unbewachte Anlage würde einen regen Ansturm von Tourist_innen sicher nicht unbeschadet überstehen.
Quebrada de la Vaca bedeutet übersetzt in etwa „Schlucht der Fässer“. Gemeinst sind hierbei wahrscheinlich die runden tiefen Aushöhlungen in den Böden.
Fazit: Puerto Inca ist eine interessante archäologische Stätte inmitten einer wunderschönen Bucht.
Ein klasse Artikel, Danke dafür. Ich habe ihn auf Facebook geteilt und massig Likes
bekommen :).