Serranía de la Macarena

Tag 26/27

Von Yopal aus ging es weiter nach Macarena, mit dem Ziel am nächsten Tag den Caño Cristales zu erreichen. Der Caño Cristales wird auch als flüssiger Regenbogen bezeichnet, der von Juli bis November aufgrund seines Pflanzenwuchs in 5 Farben erscheint. Er befindet sich im Departamento Meta im Nationalpark Serranía de la Macarena.

Salzlagerstätte Upín – altes Handwerk das hier praktiziert wird

Ein Zwischenstopp führte uns in die Salinas de Upín bei Restrepo im Departamento Meta. Eine Salzabbaustätte, das noch nach traditioneller Art Salz gewinnt. Das Salz wird u.a. aus den zu 24 % salzhaltigen Bergbäche gewonnen.

 Salzabbaustätte Upín, Kolumbien, Birgit Knoblauch Erst wird das Wasser mechanisch gereinigt, u.a. durch Absetzen in einem Container, dann in verschiedenen Schritten getrocknet.

 Salzabbaustätte Upín, Kolumbien
Vorletzter Trocknungsschritt auf dem mit Kohle angefeuerten Ofen bei einer Außentemperatur über 38° C

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Volcán de Lodo – Schlammkrater

Tag 17/18

Nach dem Frühstück im heißen Necocli (Departamento Antioquía) ging es weiter Richtung Santa Marta. Wir hofften so weit wie möglich zu kommen.

Volcan de lodo, Schlammkrater

Volcán de Lodo (Schlammkrater) bei Arboletes

Unser Zwischenstopp war ein Volcán de Lodo, ein herrliches Schlammbad in einem vulkanischen Krater.
Kurz nach Arboletes (Departamento Antioquía) Ruta 90 nach Norden, zeigt ein Schild die Einfahrt zum Volcán de Lodo (Schlammkrater) an. Allerdings gab es zwei Einfahrten, wir nahmen erst die Falsche. Am richtigen Parkplatz angekommen, feixte der Parkplatzwächter: „Ihr seid falsch gefahren, gell, hahaha, ihr habt vorhin den falschen Weg genommen, ich habs gesehen, hahaha“. Ich klopfte ihm auf die Schulter: „Sie machen sich lustig über uns! Hahaha“. Das ist also der hießige Humor.

chemische Zusammensetzung, Schlammkrater bei Arboletes
Chemische Zusammensetzung des Kraterschlamms

Direkt am Meeresstrand auf 32 m Höhe erstreckt sich mit 63 Metern Durchmesser das Kraterloch. Der angenehm warme Schlamm besitzt eine Dichte von 1,7 g/cm³, höher als der menschliche Körper. Daher: Mensch kann nicht untergehen.

olcán de lodo, Arboles, Schlammkrater
Man steigt in die dunkle Masse, die einen angenehm umgibt und liegt, steht oder sitzt sicher im Schlamm. Fortbewegen kann man sich mit rudernden Armbewegungen oder fahrradfahrenden Beinen. Iris, die sich mit Massagen im Schlammbecken ihr Geld verdient zog mich mit ihren starken Armen Richtung Kratermitte.

Volcán de lodo, Schlammkrater bei Arboletes, Birgit Knoblauch
Ein wunderbares Gefühl sich einfach fallen zu lassen, sicher umgeben von der warmen Masse des Schlammes. Ab und zu blubbert es neben einem besonders dann, wenn mensch sich bewegt. Physikalisch ist das alles einfach erklärbar, spannend, wenn man es selbst erlebt.

Volcán de Lodo (Schlammkrater) bei Arboletes, Peter Weilharter
Man sagt dem Schlammbad heilende und schmerzlindernde Kräfte zu, ich denke analog eines Wärmekissens. Auf jeden Fall hat es den Effekt einer Ganzkörper Tonerde-Maske; nämlich herrlich samtige Haut.

Volcán de Lodo (Schlammkrater) bei Arboletes, Peter Weilharter
Wenn es einem in diese Gegend Kolumbiens verschlägt, genießt unbedingt so ein Schlammbad. Entweder hier oder, in einem kleineren Format, im Volcán de Lodo El Tumo. Unsere Empfehlung ist ganz klar Arboletes, wegen der geringeren Zahl an Besuchern und dem großen Krater in dem man sich so lange man will frei bewegen kann. Der Eintritt ist frei. Lediglich fürs Duschen muss man 3000 COP (90 Cent) bezahlen, das ist allerdings notwendig.

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Unser Track:

Attacke einer Jugendbande in Barranquilla

Die Fahrt ging weiter Richtung Barranquilla. Wir kamen gut voran. Etliche Bananenplantagen säumten unseren Weg.

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Es war eine schöne Fahrt. Kurz vor Barranquilla, einer 1,6 Millionen Hafenstadt im Departamento Atlántico, wurde es dunkel, ansprechende Unterkünfte waren nicht in Sicht, deshalb beschlossen wir bis Santa Marta, noch gute 100 km, weiter zu fahren. Wir durchquerten Barranquilla und fuhren bereits auf der Brücke über den Rio Magdalena Richtung Osten raus aus der Stadt.
Es war 19 Uhr, es herrschte Dunkelheit und mäßig viel Verkehr auf der Brücke.

Es ging vorbei an Polizei und Baustellen als es stoppte. Ein Auto vor uns hatte eine Jugendbande von etwa 30 Jugendlichen eine rund 1 Meter hohe Barrikade von Ästen errichtet. Ein Weiterfahren war unmöglich.  Die Jugendliche umringten mit aggressiven Gesten das vor uns stehende Auto. Für uns war klar, wir warten nicht wie die Schafe vor der Schlachtbank, wir flüchten. Dem vorderen Autofahren zu Hilfe zu kommen war Angesicht der Anzahl der Jugendlichen nicht möglich.
Peter sah links der Meute eine Möglichkeit durchzukommen und raste los. Allerdings musste er abbremsen um nicht 2 weibliche Jugendliche, die der Bande angehörten, zu überfahren. Indem Moment bekam unser Auto auch schon einen Schlag von hinten ab. Peter schlängelte vorbei, wich noch einem Jugendlichen aus, der gerade dabei war einen Stein auf unsere Frontscheibe zu schleudern und fuhr davon. Wir wussten nicht ob wir verfolgt wurden.

Nach etwa 200 m war der nächste Polizeiposten. Wir hielten an und ich berichtete von der Gefahr indem die Autofahrer unweit des Posten steckten. Die Polizei wiegelte ab und deutete uns weiterzufahren. Ob sie bereits aktiv wurden oder es werden war unklar.
Dieses Ohnmachtsgefühl in einer solchen Situation sitzt tief. Wir wissen nicht welche Waffen die Jugendliche besitzen, wir wissen nicht wie weit sie gehen werden. In Guatemala werden nicht hörige Autofahrer_Innen erschossen bzw. beschossen.
Trotzdem hatten wir für solche Situationen beschlossen, wenn es irgend möglich ist zu flüchten und in Kauf zu nehmen beschossen zu werden, als uns zu ergeben.
Ich rate jedoch immer den Leuten, wenn sie nach der Sicherheitslage in Guatemala fragen, alles zu tun was die Angreifer verlangen.

Ich hätte mir in der Situation gewünscht eine Pistole mit Gummigeschossen zur Hand zu haben, soviel zum Thema Waffengesetz. Auch kam bei uns die Frage auf, inwieweit ist uns die Unversehrtheit eines Bandenmitglieds wichtig. Anders ausgedrückt, würden wir in einer solchen Situation, in der wir nicht wissen können mit welchen Waffen sie uns attackieren, auch einen Jugendlichen überfahren, daher, seinen Tod in Kauf nehmen? Mir ist in der Situation wirklich völlig wurscht ob hier Perspektivlosigkeit, unglückliches Elternhaus oder ähnliches mit eine Rolle spielen, in der Situation ist nicht nur mein Hab und Gut bedroht sondern auch unsere Unversehrtheit. Und ja, zumindest ich würde auch einen Jugendlichen überfahren um zu flüchten, nämlich dann, wenn die Attacken auf uns massiv werden oder auch nur, wenn die empfundene Bedrohung auf unser Leben überhand nimmt.
Wir kamen erschöpft in Santa Marta an. Tag 18 haben wir damit verbracht einen Fun-Dive in Taganga für den nächsten Tag zu buchen und zu relaxen.

Küstenstraße Kolumbien  Küstenstraße Kolumbien

Puente de Occidente

Tag 15

Pereira
Kirche von Pereira

Die Fahrt ging ab Pereira (Departamento Quindío) nach Santa Fe de Antioquía im Departamento Antioquía, 88 km nordwestlich von Medellín. Ziel war hier die Besichtigung der Puente de Occidente, der größten Hängebrücke Kolumbiens.

Erdrutsch
Erdrutsch auf der Fahrt nach Medellín
Hard Rock Café Medellín
Hard Rock Café Medellín
Doch davor hieß es in Medellín das Hard Rock Café zu finden. Einige sammeln Briefmarken, wir sammeln Kleidungsstücke mit dem Hard Rock Café Logo der jeweiligen Stadt.
Medellín
Medellín
Auf der gesamten Strecke gab es mehr als 30 Straßenbaustellen mit der Option Pare (Stehen bleiben) oder Siga (Weiterfahren). Verteilt auf etwa 10 spontanen Siga und 20 mal Pare. Das hieß, wir hatten Wartezeiten und zwar teilweise bis zu 30 Minuten an einer Baustelle. Dazu etliche Peaje Stationen (Mautstationen).
Puente de Occidente, Santa Fe
Puente de Ocidente, Santa Fe
Puente de Ocidente, Santa Fe, Birgit Knoblauch
Zwischen 1887 und 1895 wurde die Puente Occidente unter Leitung von Ingenieur José María Villa erbaut. Mit ihren 291 Metern Länge erstreckt sie sich die Stahlseilhängebrücke über den Rio Cauca.
Die Brücke wurde im Jahre 1978 zum kolumbianischen Nationalmonument erklärt.
Früher stellte die Brücke die einzige Straßenverbindung zwischen Medellín und der nordwestlichen Teil des Departamentos Antioquía dar. Mit ihren 160 Tonnen Eigengewicht war sie damals die gewaltigste Hängebrücke Südamerikas. Die maximale Traglast beträgt 255 Tonnen.
Heute dürfen neben Fußgänger nur noch Motorräder und Autos, nicht aber Busse und LKWs die Brücke passieren.
Rio Cauca, Santa Fe
Rio Cauca, Santa Fe
Es macht Spaß über die Brücke, abgetrennt von den Fahrzeugen, zu flanieren. Die Holzbohlen knattern heftig bei jedem Fahrzeug und ein leichtes Schwanken der Brücke ist wahrzunehmen.
Santa Fe selbst ist eher langweilig und schmuddelig. Der Plaza Major, der Hauptplatz, ist ein kleiner Bereich mit ein paar alten Bäumen und wenigen Restaurants. Am nordöstlichen Ende des Plazes befindet sich die kleine Catedral La Inmaculada. Wir saßen direkt vor der Kirche und aßen in einem kleinen Restaurant während gegenüber die Liveübertragung eines Fußballspiels sich mit den Gesängen aus der Kathedrale vermischte.
Hotel Mis Ancestros in Santa Fe, Kolumbien
Unser Hotel Mis Ancestros in Santa Fe
 Unser Track:

Die Wachspalmen von Valle de Cocora

 

Tag 14

Im Departamento Quindío, etwa 11 km östlich von Salento befindet sich im Flusstal des Rio Quindío der Weiler Cocora (Palestina). Am oberen Rand der Graszone, daher unterhalb des dichten Nebelwaldes, stehen zahlreiche bis zu 60 m hohe palmas de cera (Wachspalmen).

palma de cera (Ceroxylon quindiuense), Birgit Knoblauch
Quindio-Wachspalme (Ceroxylon quindiuense)

Die palma de cera (Ceroxylon quindiuense) gehört zu den höchsten Palmenarten der Welt und ist Kolumbiens Nationalbaum. Alexander von Humboldt soll 1801 diese Pflanzenart in Kolumbien entdeckt haben, tatsächlich wurde sie von der einheimischen Bevölkerung bereits etliche Generationen früher wahrgenommen und benannt. Angeblich findet man diese Bäume in keiner anderen Region in höherer Konzentration als hier.
Wenn man im Valle del Cocora vorbei an den Pferderanchos und den kleinen Restaurants weiter fährt kommt nach etwa 1 km die Bosque de Palmas. Hier befindet sich eine Finca und ein idealer Weg um die Bäume zu bestaunen.

Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense)
Strömender Regen in den Thermen Santa Rosa de Cabal

,Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense)  ,Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense)

Der Besitzer verlangt 3000 COP (90 Cent) Eintritt für die Durchquerung seines Grundstückes. Die Begehung dieser fantastischen Landschaft ist dies allemal wert. Der Weg führt durch die Graszonen vorbei an den palmas de cera. Dann weiter in den Nebelwald. Wer will kann nach ca. 1 Stunde Fußmarsch die Einzäumung übersteigen um nach weiteren ca. 4 km z.B. zum sogenannten casa de colibri zu gelangen.

,Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense)  ,Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense), Peter Weilharter

Wer einfach nur einen schönen Blick auf die Wachspalmen werfen möchte, dem ist zu empfehlen bereits vorher, etwa 1 km vor der Einzäumung einen kleinen Pfad quer über dem Grundstück nach unten zu folgen. Man geht hier auf einer weichen Wiese vorbei an den Palmen wieder hinunter zur Finca.

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Kälbchen auf dem Bosque de palmas

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,Salento, palma de cera (Ceroxylon quindiuense)
Bis zur Bosque de Palmas haben uns Christin und Andreas begleitet, wir freuten uns sehr über diese Reisebekanntschaft und wünschen den Beiden noch spannende und schöne Tage in Kolumbien.

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Bei Sturzregen in den Thermalbäder bei Santa Rosa de Cabal

Der Himmel fing an zuzuziehen und wir fuhren weiter zu den Thermalbäder bei Santa Rosa de Cabal.

Wasserfall bei den Therman Sata Rosa de Cabal
Wasserfall bei den Thermen von Santa Rosa de Cabal

Santa Rosa de Cabal

Nahe Pereira, im Departamento Risaralda, liegt der kleine Ort Santa Rosa de Cabal. Von dort sind es noch 10 km bis zum Parkplatz zu den Bädern. Der Eintritt beträgt 20 000 COP (6 Euro). Man geht etwa 200 m hinauf zu den Umkleidekabinen und hat dann die Wahl zwischen 4 angenehm warmen Bädern.

Therme von Santa Rosa de Cabal

Leider wurden wir dann aufgrund des anscheinend nicht enden wollenden starken Gewitters gebeten das Wasser zu verlassen. Naja, es war trotzdem schön.
Die Übernachtung erfolgte heute im Hotel Tangara am Rande von Pereira. Hervorragendes WIFI, schöner Blick auf Pereira, sehr zu empfehlen.

Unser Track:

Botanischer Garten von Quindío

 

Tag 12/13
Tag 12 war ausschließlich von der Fahrt Pasto (Departamento Naraño) nach Calarcá bei Armenia (Departamento Quindío) bestimmt.

Tag 13
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Jardín Botanico del Quindío

Calarcá besitzt einen Botanischen Garten (Jardín Botanico del Quindío) mit einem Schmetterlingshaus und ist ein Paradies für Naturliebhaber_Innen und sehr zu empfehlen. Er befindet sich nahe Armenia in der Schwesterstadt Calarcá, KM Jardín Botanico del Quindío3, Via al Valle. Der Jardín Botanico del Quindío umfasst rund 15 ha und wurde 1979 von Alberto Gomez Mejia als ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung, Umweltschutz und Umweltbildung gegründet. Es ist eine Non-Profit-Stiftung, das sich durch die Unterstützung der Einwohner, vieler Einzelpersonen und Organisationen jahrelang selbst getragen hat. 1998 wurde er als erster Botanischer Garten in Kolumbien ordnungsgemäß legalisiert und am 16. Dezember 2000 für die Öffentlichkeit geöffnet.
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 Weg zum botanischen Garten:

Etwa 600 Pflanzenarten, bis zu 200 Jahre alte Bäume und der Guadua-Wald, ein Bambushain, sind hier zu bestaunen. Auf dem 22 m hohen Aussichtsturm haben wir zum ersten Mal die Blüten des Quetzal-Baumes gesehen.  Es sollen sich über 110 Vogelarten im Park befinden. Gleich im Eingangsbereich tummeln sich zumindest etliche Kolibris an den Kolibritränken. Hier kann man auch sehr gut Kolibris im Botanischen Park von Quindíodie verschiedenen Charakteren dieser bezaubernden Vögelchen beobachten. Das Schmetterlingshaus umfasst 680 m² Fläche und bietet Lebensraum für etwa 1.500 Schmetterlinge in rund 50 verschiedenen Gattungen. Hier flattern auch recht zahme Schmetterlinge, die sich sehr gerne mit dem Finger aufnehmen lassen.
Hacienda Combia
Hacienda Combia

Wir haben die 2 stündige Führung auf jeden Fall sehr genossen und vermissten lediglich die Orchideenvielfalt im Areal für Orchideen.
Unser Quartier war die Hacienda Combia auf einer Anhöhe mit Blick auf Calarcá. Es besitzt einen schön angelegten Garten umgeben von einer Kaffeeplantage.

TukanVon unserem Zimmerfenster aus konnten wir einen grünen Tukan und andere farbenprächtige Vögel beobachten.

Blauer Vogel, Hacienda CombiaEin schönes Anwesen.

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Laguna Verde

Tag 11

Laguna Verde, die smaragdgrüne Perle des Vulkans Azufral

Täglich erklimmen Dutzende Menschen, Alt und Jung, mit oder ohne Pferd, joggend oder gemütlich wandernd den Vulkan El Azufral (Schwefelvulkan) im Departamento Nariño. Und das in erster Linie wegen seiner smaragdgrünen Laguna Verde. Insgesamt befinden sich 3 Lagunen im Krater des Vulkans: Die Lagunen Blanca, Negra und Verde.

Fahrt auf den Vulkan Azufral
Fahrt auf den Vulkan Azufral

Der Legende nach verlor der Kazike Tacurres alle seiner drei Töchter. Die Tränen, die er um seine Töchter vergoss formten die 3 Seen. Blanca für seine erste Tochter, die kristallin wie die Unschuld war. Negra für die Zweite, die hinterrücks ermordet wurde und smaragdgrüne Tränen für seine dritte Tochter die spurlos verschwand. Es waren viele Tränen der Hoffnung und Verzweiflung, die nie versiegten, sodass der dritte See, die Laguna Verde, besonders große Ausmaße annahm.

Vulkan Azufral, Aufstieg
Der höchste Punkt des Kraterrandes liegt auf 4051 m Höhe. Die Lagunen befinden sich im Kraterinnern 200 m tiefer.
Wer den Vulkan erklimmen möchte muss den Aufstieg ab der cabaña des Vulkanwarts, wo es auch Parkmöglichkeiten gibt, zwischen 8 Uhr und 13 Uhr planen. Vom Ort Túquerres aus biegt man oberhalb der Plaza Bolivar links in einen nach oben führenden Feldweg ein. Nach wenigen Kilometern erreicht man eine Schranke, oberhalb der Berghütte. Hier stellt man das Auto ab und trägt sich in eine Liste ein. Nun liegen noch gute 400 Höhenmeter auf 6 km Fußweg verteilt vor einem.

img_1349Der Weg ist gut begehbar, wenn auch anstrengend, zumindest für mich. Schilfpflanzen und Moosgewächse säumen den Weg. Beim ersten Mirador am Kraterrand hatten wir bereits einen wunderbaren Blick auf die fast leuchtend grüne Lagune.

Laguna Verde und Laguna Negra
Laguna Verde und Laguna Negra
Schwefelablagerungen
Schwefelablagerungen

Der Abstieg zu den Lagunen kann nun abschnittsweise etwas rutschiger werden, trotzdem für Jung und Alt immer noch gut begehbar.

Regenkleidung und Sonnencreme sollten mitgenommen werden. Vor allem am Kraterwand kann es recht kalt und feucht werden. Wer recht früh losgeht, kann sich auf einsame Blicke auf die Laguna freuen.

Danach ging es weiter nach Pasto. Wer gerne günstige Ledertaschen ergattern möchte ist hier richtig, für alle anderen stellt sich die Frage: Was mach ich hier?

San Agustín

Tag 8

Parque Archeológico de San Agustín

Auch dieser Park zählt wie Tierradentro seit 1995 zur Liste der UNESCO Weltkulturerbe.
DerSan Agustín Park ist weitläufig, wunderbar in einem schönen Sekundärwald zu bewandern und alles Weitere ist in einschlägiger Literatur und z.B. unter wikipedia zu erfahren.

Klicke auf ein Foto um die Galerie zu starten (mit Esc zurück):

Catedral de Sal, Zipaquirá

 Tag 4
Zika ist schon überstanden. Alles halb so wild, wenn man in nächster Zeit keinen Nachwuchs plant (und das tun wir definitiv nie mehr wieder). Männer sind leider bis zu 120 Tage nach Ausbruch der Zika Infektion auch Zika-Überträger, Frauen nur wenige Tage. Dies sollte man unbedingt berücksichtigen.

Catedral de Sal von Zipaquirá

Catedral de Sal von Zipaquirá
Catedral de Sal von Zipaquirá
Salzdecke
Salzdecke in Catedral de Sal von Zipaquirá
Catedral de Sal von Zipaquirá
Catedral de Sal von Zipaquirá

Die Catedral de Sal (Salzkathedrale) von Zipaquirá befindet sich in einem Salzbergwerk auf einem Hügel von Zapaquirá. Die dreischiffige Höhlenkathedrale befindet sich unterirdisch auf einer Fläche von 8500 Quadratmetern.

Nach Plänen von Rowell Garavito Pearl wurde die Kathedrale zwischen 1992 und 1995 errichtet.
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Alles ist sehr schlicht gehalten und alles ist aus Salz, sogar das Taufbecken.
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Das Ganze wirkt durch seine Dimension, das spärliche oft in Blautönen gehaltene Licht und die Tiefe der Dunkelheit. Jeder Haltepunkt des Kreuzweges birgt ein anders gestaltetes Kreuz. Sonntags findet im unteren Teil der Kathedrale Messen statt.
Sonntagsmesse in der Salzkathedrale
Sonntagsme3sse in der Salzkathedrale
Kuppel der Catedral de Sal
Kuppel der Kathedrale

Salzkathedrale

Von der Kälte Bogotás in die Hitze von Flandes, dort wo man 100 Jahre alt wird

Danach ging es weiter nach Flandes, einem Ort bei Giradot. Hier treffen wir uns mit unserer lieben Freundin Susanne Frank, ihrer Schwester Rosa und Alvaro, dessen Mutter gerade ihren 100. Geburtstag feierte.

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Ankunft in Bogotá – mit Zika im Gepäck

03. November, es geht los.

Wir starten am Flughafen La Aurora, Guatemala, unserem derzeitigen Heimatort.

Fliegende Banane (Boing-Vertol CH-47 Chinook) auf dem Flughafengelände.img_0285-b
Fliegende Banane (Boing-Vertol CH-47 Chinook) auf dem Flughafengelände.

Neu im Flughafengebäude ist, das der Duty Free Shop La Riviera, nachdem er im Mai wegen Gefangennahme seines Besitzers geschlossen wurde, endlich geräumt wird.

La Riviera
Beschlagnahmung der Ware bei La Riviera

Es war eines von vielen Geschäften in Guatemala, die von der Drogenmafia allein zur Geldwäsche betrieben werden.

Der Flug nach Bogotá mit Avianca dauerte lediglich gute 3 Stunden. Der Service war in Ordnung, alles war gut nur ich nicht. Mäßiges Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit – ich ahnte schon was los war, behielt es aber vorerst für mich. Dann kam die Landung und das von mir ersehnte Bett schien ganz nahe. War aber in Wirklichkeit noch ganz weit weg. „Ankunft in Bogotá – mit Zika im Gepäck“ weiterlesen

Kolumbien, die vorläufige Route

Reisetagebuch

Dieser Blog soll einmal ein Reisetagebuch werden, das den Zeitraum November und Dezember 2016 umfasst. Wir wollen in den 8 Wochen Kolumbien und Peru jeweils mit einem Mietauto bereisen. Am 03. November beginnt die Reise mit unserem Flug von Guatemala nach Bogota, Kolumbien. Dort wollen wir u.a. die Dünen von Taroa, die Küste Punta Gallinas, die Palmen von Salenteno, die Tatacoa-Wüste, Palo del Ahorkado, den Caño Cristales (der Fluss mit den 5 Farben) und den Nationalpark del Chicamocha besuchen. Ab dem 03. Dezember werden wir dann Peru bereisen. Ich werde versuchen möglichst täglich, vorausgesetzt Internet ist vorhanden, Bilder, Infos, Eindrücke und Anekdoten des Tages zu posten. So könnt ihr, wenn ihr Lust habt, uns Tag für Tag ein wenig begleiten.

Das ist erstmal der grobe Plan für Kolumbien:

Vorläufiger Reiseplan Kolumbien
Vorläufiger Reiseplan Kolumbien

Und das war unsere tatsächliche Rundreise in Kolumbien:

Von Bogota aus in den Süden:

Ankunft in Bogotá – mit Zika im Gepäck

Palo de Ahorcado

Catedral de Sal, Zipaquirá

Zu Besuch auf einer Finca und einem Rancho

Die Tatacoa-Wüste

Tierradentro

San Agustín

El Trampolín de la muerte

Santuario de las Lajas

Laguna Verde

Der Westen:

Botanischer Garten von Quindío

Die Wachspalmen von Valle de Cocora

Puente de Occidente

Die Küste und der Norden:

Küste von Necocli

Volcán de Lodo – Schlammkrater

Tauchen bei Taganga im Nationalpark Tayrona

Nationalpark Tayrona – Traumhafte Strände und Dschungel

Alta Guajira – das Gebiet des indigenen Volkes Wayúu

Der Traumstand von Palomino fällt ins Wasser

Der Osten:

Departamento Santander

Serranía de la Macarena

Nationalpark Chingaza – ein einsames Event